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überarbeitet:

Wandern liegt wieder im Trend. Immer mehr Menschen entdecken das Gehen in der Natur neu – nicht als Wettkampf, sondern als wohltuende Auszeit für Körper und Seele. Vielleicht ist es die Sehnsucht nach Einfachheit, vielleicht der Wunsch, sich wieder spüren zu können, der viele hinauszieht.

Kraftquelle für Körper und Geist

Die frische Luft, das stetige Voranschreiten, der Blick in die Weite – all das wirkt wie ein Gegenpol zum oft übervollen Alltag. Wer draußen unterwegs ist, spürt bald, dass nicht nur der Körper in Bewegung kommt, sondern auch die Gedanken leichter werden.

Schon nach wenigen Minuten draußen verlangsamt sich der Puls. Der Atem wird ruhiger, Anspannung weicht. Im Gehen dürfen Sorgen und Stress Schritt für Schritt hinter einem bleiben. Viele berichten, dass mit jedem Meter, den sie zurücklegen, nicht nur die Muskeln lockerer werden, sondern auch der Kopf freier und das Herz leichter.

Es ist diese Kombination aus Bewegung und Natur, die so wohltuend wirkt. Der Wechsel von Steigung und Ebene, von Waldduft und Sonnenstrahlen, fordert und erdet gleichermaßen. Wer sich auf das Gehen einlässt, merkt oft erst unterwegs, wie sehr Körper und Geist davon profitieren: Der Kreislauf wird angeregt, die Sinne werden geschärft, neue Ideen entstehen wie von selbst.

Bereits unsere Vorfahren wussten: Zu Fuß durch die Natur unterwegs zu sein, bringt nicht nur körperliche Vorteile. Früher war das Gehen tägliche Notwendigkeit – heute ist Wandern ein Geschenk, das wir uns machen können. Gerade weil wir den größten Teil des Tages sitzend oder am Bildschirm verbringen, tut es gut, die eigenen Kräfte wieder zu spüren. Es ist eine bewusste Entscheidung, für eine Weile loszulassen, was uns sonst festhält, und dem eigenen Tempo zu vertrauen.

Wer regelmäßig draußen unterwegs ist, stärkt nicht nur die Muskeln, sondern baut auch innere Widerstandskraft auf. Die Natur schenkt jedem, der sich auf den Weg macht, kleine und große Kraftquellen – für den Körper und für das, was uns im Innersten trägt.

Neue Perspektiven durch bewusstes Unterwegssein

Wandern ist weit mehr als eine Freizeitaktivität. Es schenkt uns neue Perspektiven, gibt Raum für eigene Gedanken und sorgt für eine wohltuende Distanz zum Alltagslärm. Viele berichten, dass schon nach wenigen Kilometern Klarheit entsteht – die Probleme des Alltags verlieren an Gewicht, neue Ideen tauchen auf.

Nicht ohne Grund zieht es so viele Menschen am Wochenende in die Natur. Das Gehen, das bewusste Draußensein, ist eine Einladung an Körper und Geist, neue Kraft zu tanken. Die gesundheitlichen Vorteile sind längst belegt: Das Immunsystem wird gestärkt, die Fitness verbessert sich, Stresshormone bauen sich ab.
Und am Ende bleibt meist nicht nur die angenehme Müdigkeit in den Beinen, sondern auch das Gefühl, ein Stück näher bei sich selbst angekommen zu sein.

Was sind die Auswirkung der wiederkehrenden Wanderungen auf das Immunsystem?

Die Heilkraft des Wanderns in der Natur

Schon wenige Stunden Wandern in der freien Natur bewirken mehr, als viele denken. Neueste wissenschaftliche Studien zeigen: Wer sich auf einen ausgedehnten Spaziergang einlässt, tut seinem Körper und seiner Seele gleichermaßen etwas Gutes.

Wie Naturerlebnisse dem Körper guttun

Allein ein Tag im Wald kann das Immunsystem spürbar stärken. Im Blut wurden bis zu 40 % mehr Immunzellen gemessen – und das nur durch das Gehen in der Natur. Auch für die Figur ist das regelmäßige Marschieren hilfreich: Bewegung im Grünen regt den Stoffwechsel an, aktiviert Stammzellen und ist ein wohltuendes Training für Herz und Kreislauf.

Wer unter Allergien leidet, profitiert zusätzlich: Je höher der Weg in die Berge führt, desto weniger Pollen liegen in der Luft. Allerdings gilt auch hier, auf den eigenen Körper zu achten – denn mit jedem Höhenmeter sinkt der Luftdruck, und die Sauerstoffsättigung nimmt ab.

Wandern, Seelenhygiene und Klarheit für den Kopf

Doch die Wirkung geht weit über das Körperliche hinaus. Regelmäßige Touren an der frischen Luft sind nachweislich ein gutes Mittel gegen depressive Verstimmungen. Die Natur schenkt Abstand, bringt innere Ruhe – und das Gehirn wird „durchgepustet“.
Lästige Gedankenkreisel lösen sich oft beim Gehen auf, Stress wird abgebaut. Gleichzeitig schärft das bewusste Unterwegssein den Blick für das Wesentliche, fördert Achtsamkeit und stärkt das psychische Gleichgewicht.

Sportmediziner, Psychiater und Psychologen empfehlen deshalb, immer wieder rauszugehen. Das Gehen in der Natur aktiviert, macht weniger anfällig für Infekte und ist eine der einfachsten Möglichkeiten, etwas für Körper und Seele zu tun.

Bewegung als Angebot für besondere Zeiten

Gerade in bewegten Zeiten wie der Pandemie ist das Naturerlebnis Wandern ein echtes Geschenk. Es ist eine kostengünstige und leicht zugängliche Form der Selbstfürsorge – abgesehen von den passenden Schuhen und Kleidung braucht es keine besonderen Voraussetzungen.

Ob Sie zum Fan ausgedehnter Wanderungen werden, liegt ganz bei Ihnen. Ich kann nur sagen: Ich bin dann mal weg – draußen unterwegs.

Ich wünsche Ihnen eine ereignisreiche Woche.
Passen Sie gut auf sich auf und achten Sie auf die kleinen Dinge, die Sie beim Wandern in der Natur wahrnehmen.

Ich unterstütze Sie gerne auf Ihrem Weg der neuen Wahrnehmungen. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit für ein Impulsgespräch. In 60 bis 90 Minuten sprechen wir konkret über die zusammenarbeit.

Impulsgespräch
Sabine Lahme ist Inhaberin der Lebens-Linie. Düsseldorfs erste Adresse für Paar- und Eheberatung sowie Beziehungs-Coaching. Um Seele, Körper und Wandern gehts in diesem Artikel.
Seele, Körper und Wandern.
Ihre
Sabine Lahme

Beziehungs-Coach mit jahrelanger Erfahrung als geprüfte Psychologische Beraterin. Systemischer Coach für die Bereiche private Partnerschaft, berufliche und private Entwicklung, Unternehmens-Coach, Management-Coach,Fach- und Führungskräfte-Coach, sowie Expertin bei Ehekrisen, Paarkonflikte und Beziehungsproblemen.